Zwiebelprinzip – Tipps und Tricks

Wie Sie sich bei jedem Wetter warm halten

Theorie | Base-Layer | Mid-Layer | Shell-Layer | Praxis | Schuhe

ZwiebelprinzipVom Zwiebelprinzip haben die Meisten sicher schon einmal gehört – doch nur die Wenigsten können auch wirklich etwas damit anfangen. Im Kern geht es darum: Nutzen Sie die Vorteile mehrerer Schichten Bekleidung geschickt aus, um sich in der Natur, im Alltag und beim Skifahren bestmöglich vor der Witterung zu schützen!

In diesem Artikel möchten wir Ihnen erklären, was es mit dem Zwiebelprinzip auf sich hat und welchen Nutzen Sie aus dem Tragen mehrerer Schichten ziehen können. Weiterhin gehen wir auf die konkrete Umsetzung ein. Am Anfang möchten wir Ihnen aber erst einmal einen kurzen Überblick darüber geben, warum Sie das Zwiebelprinzip für sich nutzen sollten!

7 Tipps für das Zwiebelprinzip

  1. Vermeide es, zu schwitzen.
  2. Trage keine Baumwolle.
  3. Probiere Neues – es gibt kein perfektes Setup.
  4. Lauf leicht frierend los.
  5. Der Wind ist dein Feind.
  6. Vermeide es, zu schwitzen.
  7. Vermeide es, zu schwitzen.

Theorie um das Zwiebelprinzip

Was hat Kleidung mit Zwiebeln zu tun?

Stellen Sie sich vor, Sie besitzen eine richtig dicke Winter- und eine leichte Sommerjacke. Die Jacke für den Sommer ist schön luftig und ihre Winterjacke hält Sie auch bei einem Wetter mit -25° C noch mollig warm. Was würden Sie bei Temperaturen um die 5° C tragen? Ihre Sommerjacke ist zu kalt – bleibt also nur die Winterjacke. Diese ist aber so warm, dass Sie schon bei leichter körperlicher Aktivität beginnen, zu schwitzen. Wäre es nicht schön, mehrere Schichten an Bekleidung zur Wahl zu haben, um sich immer der Witterung entsprechend zu kleiden?

Das Tragen von verschiedenen Schichten Bekleidung kann man sich wie die einzelnen Schichten einer Zwiebel vorstellen: Lage auf Lage.

Warum sollte man das Zwiebelprinzip nutzen?

Ausrüstung der Packliste Wandern im Onlineshop von Globetrotter kaufenVermeiden Sie es, zu schwitzen! Im Sommer erfüllt Schweiß eine gute Funktion: Der Schweiß verdunstet auf der Haut. Dabei entsteht Verdunstungskälte. Der Schweiß nimmt Energie in Form von Wärme mit, während er sich vom Tropfen in Dampf umwandelt und an die Luft abgegeben wird.

Was unserem Körper im Sommer dabei hilft, nicht zu überhitzen, kann im Winter schnell gefährlich werden. In der Regel wollen wir im Winter nämlich gar nicht, dass uns der Schweiß kühlt. Das Wetter ist ja sowieso schon kalt und man ist froh, sich warm anziehen zu können. Mit dem Zwiebelprinzip können Sie vermeiden, so stark zu schwitzen, dass Ihr Körper auf Grund der Verdunstungskälte auskühlt.

Erreicht wird dies durch mehrere Schichten Bekleidung, die flexibel miteinander kombiniert werden können. Einfach gesagt: Wenn Sie fünf verschiedene Schichten haben, können Sie auf verschiedene Temperaturen besser reagieren als mit einer einzigen dicken Schicht. Aus dem Alltag ist das Prinzip bekannt: Im Winter zieht man sich einen Pullover, also eine weitere Schicht, an. Auf was es aber zu achten gilt, sobald man sich oudoor in der Natur bewegt, möchten wir Ihnen in den folgenden Absätzen erläutern.

System der verschiedenen Schichten

Beim Zwiebelprinzip gibt es eine grundlegende Regel, auf die Sie stets achten müssen: Ist eine einzige Schicht schlecht gewählt, kann das ganze Prinzip in sich zusammenbrechen. Eine Kette ist nur so stark wie ihr schwächstes Glied.

Vermeiden Sie Bekleidung aus Baumwolle. Diese trägt sich zwar angenehm, speichert Feuchtigkeit aber wie ein Schwamm und gibt sie nur sehr schlecht ab. Außerdem wärmt Baumwolle im feuchten Zustand nicht mehr. Ausnahmen sind Bekleidung aus einem Baumwoll-Polyester-Gemisch (z. B. G1000) oder spezielle Jacken von Klättermusen oder Norrøna.

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Base-Layer: Unterste Lage & Unterwäsche

Funktion des Base-Layers

Ein Schaf mit Wolle steht in der Landschaft.Der Base-Layer bzw. Ihre unterste Bekleidungsschicht hat die Aufgabe, Ihre Haut trocken zu halten. Dafür wird Schweiß schnell von der Haut aufgenommen und zügig an die äußeren Schichten weitergeleitet. Dies funktioniert nur, wenn Ihr Base-Layer eng anliegt. Nur dann kann die Bekleidung die Feuchtigkeit direkt von Ihrer Haut aufnehmen.

Ein guter Base-Layer lässt sich sowohl im Alltag als auch auf Outdoor-Reisen bei jedem Wetter nutzen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihre Ausrüstung und Bekleidung möglichst flexibel in diversen Situationen genutzt werden kann. Wenn es outdoor sehr warm ist, kann der Base-Layer auch als einzige Schicht getragen werden.

Bekleidungsarten

Neben der regulären Unterwäsche werden zu dieser Schicht auch lange Unterhosen und Funktions-Shirts gezählt. Aber auch Socken zählen dazu – quasi alles, was direkt auf der Haut aufliegt. Je mehr Körperfläche bedeckt wird, desto effektiver ist das Zwiebelprinzip, da mehr Feuchtigkeit direkt abtransportiert werden kann.

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Tipp: Achten Sie darauf, bei moderater Kälte keinen zu dicken Base-Layer zu wählen, damit Sie nicht bereits durch Ihre erste Bekleidungsschicht ins Schwitzen kommen.

Materialien

Ausrüstung der Packliste Wandern im Onlineshop von Globetrotter kaufenDirekt auf der Haut sollten entweder synthetische Fasern oder Wolle getragen werden. Während sich gewöhnliche Wolle sehr unangenehm tragen kann, fühlt sich Merinowolle sehr komfortabel an und kratzt nicht. Der Vorteil von Synthetikfasern ist der schnelle Feuchtigkeitstransport. Nachteilig kann aber sein, dass die verschiedenen synthetischen Materialien kaum isolieren und schnell anfangen, unangenehm zu riechen …

Merinowolle hingegen isoliert sehr gut – dafür wird Feuchtigkeit gespeichert und nicht so schnell an die äußeren Schichten abgegeben. In der Regel ist dies jedoch kein Problem, da Merinowolle auch im feuchten Zustand noch ausgezeichnet wärmt. Mittlerweile gibt es auch sehr dünne Base-Layer aus Merinowolle, die kaum Feuchtigkeit speichern können, aber trotzdem gut isolieren. Und für viele der größte Vorteil von Merinowolle: Sie riecht kaum bis gar nicht. Wolle ist von Natur aus antibakteriell und muss nur gelegentlich gelüftet werden.

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Mid-Layer: Die Isolierschicht

Funktion des Mid-Layers

Die zweite Schicht des Zwiebelprinzips ist dafür zuständig, warme Luft zu speichern. In der Regel ist der Mid-Layer daher eine Jacke oder ein Pullover. Hier wird die Wärme gesichert, die Ihr Körper produziert. Wenn es nicht windig ist, kann der Mid-Layer auch als äußere Schicht getragen werden. Da diese Schicht aber in der Regel nicht winddicht ist, kann schon eine kleine Brise dafür sorgen, dass die Wärme von Ihrem Körper abtransportiert wird.

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Ihre mittlere Schicht kann auch gerne aus mehreren Bekleidungsstücken bestehen, die Sie miteinander kombinieren. Eine dünne Fleecejacke und eine leichte Primaloft-Jacke lassen sich sicherlich besser miteinander kombinieren, als eine sehr dicke Fleecejacke. Wir empfehlen, mehrere Kleidungsstücke zu verwenden oder zumindest zur Verfügung zu haben, um sich flexibel der Situation anpassen zu können.

Bekleidungsarten der zweiten Schicht

Auch bei dieser Schicht geben wir Ihnen den Tipp, möglichst eng anliegende Kleidung zu wählen. Bedenken Sie: Die gesamt Luft, die sich zwischen Ihrer Haut und den Schichten befindet, muss von Ihnen erwärmt werden. Mehr Luft benötigt also nicht nur mehr Energie, um erwärmt zu werden – Sie kühlen auch schneller wieder aus. Am Hals und an den Ärmeln sollte die Isolationsschicht eng abschließen, damit keine Luft entweichen kann. Am Hals kann ergänzend ein Schlauchschal bzw. Buff getragen werden, falls der Kragen zu weit ist.

Ausrüstung der Packliste Wandern im Onlineshop von Globetrotter kaufenOb Sie lieber eine Jacke oder einen Pullover tragen, ist Ihnen überlassen. Aus unserer Sicht ist eine Jacke aber einfach praktischer, da man Sie auf einer Outdoor-Tour schneller an- und ausziehen kann. Natürlich können bei moderaten Temperaturen auch Westen getragen werden.

Auf jeden Fall sollte der Mid-Layer nicht zu dick sein. Zum einen kommen Sie schnell ins Schwitzen. Zum anderen können dicke Materialien mehr Schweiß speichern – was sehr ungünstig ist, wenn man sowieso schon wie wild schwitzt.

Materialien zur Isolierung

Jedes Jahr werden von den Herstellern neue Materialien auf den Markt gebracht, um Sie vor der Kälte zu schützen. Im Kern bleibt es aber bei drei Materialien: Fleece, Wattierung & Daune. Während sich Fleece gut für anstrengende Aktivitäten eignet, sollten Sie wattierte Bekleidung oder Daunenjacken für weniger intensive Tätigkeiten nutzen.

Fleece ist der Klassiker. Jacken und Pullover gibt es in allen Preisklassen. Das Material besteht aus synthetischen Fasern, die wenig Feuchtigkeit speichern und Ihren Schweiß zügig an die Umgebung weiterleiten. Teilweise werden elastische Fasern ins Fleece gewoben, sodass die Jacke eng anliegen kann, ohne zu spannen. Achten Sie auf die Stärke des Materials! Dünnes Fleece, das sogenannte 100er Fleece, wiegt 100 g pro m² und ist das dünnste Fleece für mildes Wetter. Normal ist eine Stärke von 200 g – ganz dicke Kleidungsstücke aus Fleece kommen sogar auf 300 g/m².

Wattierungen und Daune isolieren besser als Fleece und haben dabei ein wesentlich geringeres Gewicht. Wenn Jacken mit dieser Füllung aber zu dick sind, isolieren sie oft zu gut: Sie beginnen, bei leichter Aktivität bereits zu schwitzen. Im Winter sind dünne Jacken mit einer wattierten Füllung oder aus Daune jedoch perfekt geeignet, um Sie vor der Kälte zu schützen! Ansonsten ist ein wärmerer Mid-Layer super, um in Pausen nicht auszukühlen.

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Shell-Layer: Schutz vor Wind und Wasser

Funktion der äußeren Schicht

Der Shell-Layer schützt Sie vor den Elementen! Gut eingepackt, haben Wind und Regen keine Chance, in die unteren Schichten Ihrer Bekleidung zu gelangen. Das Zwiebelprinzip steht und fällt mit der Funktionalität Ihrer äußeren Schicht. Wenn der Shell-Layer z. B. wenig atmungsaktiv ist, stehen Sie im eigenen Dampf und das Zwiebelprinzip fällt in sich zusammen.

Wir empfehlen Ihnen, beim Kauf Ihrer Ausrüstung darauf zu achten, dass Ihre äußere Schicht wenig isoliert. Besser ist es, die Isolierung durch die zweite Schicht zu erzeugen. Wenn Ihre Regenjacke also z. B. eine wattierte Fütterung besitzt, die sich nicht herausnehmen lässt, können Sie die Jacke viele Monate des Jahres nicht nutzen. Besser für den Alltag wär eine Doppeljacke!

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Alle wasserdichten Sachen sind auch gleichzeitig winddicht. Der Schutz vor Wind sichert das warme Luftpolster in Ihrer zweiten Schicht: Sie kühlen wesentlich langsamer aus. Wenn es aber windstill ist, können Sie die äußere Schicht auch gerne weglassen. Dem Zwiebelprinzip schadet das nicht.

Bekleidungsarten der dritten Schicht

Zum Shell-Layer zählen sowohl Jacken, Hosen als auch Hüte oder Stiefel. Wir möchten uns hier aber auf Jacken und Hosen beschränken.

Beide gibt es sowohl als Hardshell und als Softshell. Während eine Hardshell atmungsaktiv, wind- & wasserdicht ist, sind Softshells nicht wasserdicht. Dafür sind die Materialien von Softshell-Hosen und -Jacken wesentlich atmungsaktiver als komplett wasserdichte Bekleidungsstücke.

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Je aktiver Sie sind, desto höher sollte die Atmungsaktivität Ihrer Jacke sein. Für sportliche Outdoor-Touren sind Softshells aus diesem Grund gut geeignet. Wenn die Wahrscheinlichkeit auf Regen aber sehr hoch ist, greifen Sie zur Hardshell. An den Ärmeln und am Kragen sollte die Jacke relativ eng abschließen.

Hosen sollten ebenfalls winddicht sein, sobald die Temperaturen unter 10 °C sinken. Zusätzlich empfehlen wir eine wasserdichte Überhose, die Sie vor Regen schützt. Wichtig ist in jedem Fall, dass alle Schichten hoch atmungsaktiv sind.

Materialien der äußeren Schicht

An dieser Stelle können wir Ihnen keine konkreten Empfehlungen für Gore-Tex, Dermizax oder Sympatex geben. Der Markt ist einfach unüberschaubar. In der Regel kann man sagen, dass Bekleidung mit einem höheren Preis auch aus einem besseren Material gefertigt worden ist. Lassen Sie sich aber nicht blenden – im Zweifelsfall wird Ihnen im qualifizierten Fachhandel geholfen. Je höher die Qualität des Material ist, desto besser funktioniert das Zwiebelprinzip bei Ihnen! Lesen Sie auch unseren Artikel zu verschiedenen Materialien von Regenjacken.

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Erhalten Sie die Atmungsaktivität Ihrer regendichten Bekleidung, indem Sie diese regelmäßig waschen (Anleitung zum Waschen) und imprägnieren (Anleitung zum Imprägnieren).

Das Zwiebelprinzip in der Praxis

Ob im Alltag oder auf Outdoor-Touren: Das Zwiebelschalenprinzip lässt sich bei jedem Wetter einsetzen. Wichtig ist nur, dass Sie dazu bereit sind, Ihre Kleidung ständig neu zu justieren. Dazu gehört jedoch einiges an Erfahrung! Sie müssen genau den Bereich finden, in dem Sie weder frieren noch stark schwitzen.

Für Aktivitäten wie Wandern oder Langlauf gibt es zur Hilfe eine Faustregel: Immer leicht frierend starten. Wenn Sie in Ihrer Kleidung im Ruhezustand leicht frieren, werden Sie unter Belastung genau die richtige Wohlfühltemperatur erreichen. Durch die gesteigerte Aktivität setzt Ihr Körper mehr Energie um und erwärmt sich. In der Regel erreichen Sie diesen Zustand fünf bis zehn Minuten nach dem Start. Sollten Sie nach einer Viertelstunde immer noch frieren, sollten Sie sich wärmer anziehen. Wenn Ihnen nach wenigen Minuten aber bereits sehr warm wird, dann legen Sie lieber eine weitere Schicht ab.

Für eine gut Abstimmung der Ausrüstung sollten Sie auch die Funktionen Ihrer Kleidung nutzen. Unser Tipp: Durch Reißverschlüsse an den Achseln können Sie Ihre Regenjacke besser belüften. Auch wenn Sie den Kragen oder die Manschetten an den Knöcheln erweitern, können Sie schnell die Temperatur regulieren. Außerdem kann man die Kapuze auf- und absetzen und sich einen Schlauchschal um den Hals legen.

Scheuen Sie sich nicht vor kleinen Justierungen! Je kälter es ist, desto häufiger muss man sein Zwiebelprinzip optimieren. Auch sehr erfahrene Bergsteiger oder Wintersportler versuchen, Ihr Setup bestmöglich einzustellen. Manchmal heißt das dann auch, dass man alle fünf Minuten irgendwo an seiner Bekleidung herumfummelt, um nicht ins Schwitzen zu kommen.

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Zwiebelprinzip an den Füßen

Sie können das Zwiebelprinzip auch für warme und trockene Füße nutzen. Vermeiden Sie es, Socken aus Baumwolle zu tragen. Diese saugen sich mit Wasser voll und geben es nicht mehr ab. Die Folge ist, dass Ihre Füße aufweichen und die Gefahr steigt, sich eine Blase zu laufen. Verwenden Sie lieber Socken aus Kunstfasern oder Wolle.

Ausrüstung der Packliste Wandern im Onlineshop von Globetrotter kaufenWenn es besonders kalt ist, können Sie mehrere Socken übereinander anziehen. Direkt auf der Haut sollte dann eine dünne Socke aus einem Synthetikmaterial liegen, welche die Feuchtigkeit schnell aufnimmt und Ihre Füße trocken hält. Darüber können Sie dann eine dicke Socke aus Wolle ziehen, die Ihre Füße angenehm warm hält. Die äußere Schicht zum Schutz vor Wind und Wasser übernehmen Ihre Schuhe bzw. Stiefel.

Bei sehr tiefen Temperaturen kann man das Zwiebelprinzip auch umkehren, indem man eine Dampfsperre trägt. Der so genannte VBL-Liner wird zwischen zwei paar Socken getragen und schützt die Dicke, isolierende Socke davor, vom Schweiß durchnässt zu werden. Die gesamte Feuchtigkeit bleibt im Inneren der wasserdichten Socke. Das mag sich erst einmal komisch anhören, funktioniert bei Temperaturen unter -17° C aber ganz ausgezeichnet.

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